Was ist Adipositas (Fettsucht)?

Adipositas ist eine schwere, chronische Erkrankung, die sich negativ auf viele Systeme in Ihrem Körper auswirken kann. Menschen, die übergewichtig oder fettleibig sind, haben ein viel größeres Risiko, schwere Erkrankungen zu entwickeln, einschließlich:

  • Herzerkrankungen
  • Typ-2-Diabetes
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen

Adipositas im DACH RAum

Ein Chirurg hat erklärt, dass Fettleibigkeit in Deutschland, Österreich, Schweiz epidemische Ausmaße angenommen hat. Ungefähr:

  • 35 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer gelten als stark übergewichtig.
  • 15 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis 19 Jahren sind übergewichtig.

Gesundheitsbeamte warnen davor, dass die Folgen von körperlicher Inaktivität und schlechter Ernährung den Tabakkonsum als eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit aufholen. Wir sind bestrebt, Ihnen zu helfen, gesund zu werden und so zu bleiben. Erfahren Sie mehr über die Prävention von Fettleibigkeit.

Ursachen der Adipositas

Die Ursachen für Fettleibigkeit sind komplex. Es gibt viele miteinander verbundene Faktoren, wie z.B. Genetik, Lebensstil und wie Ihr Körper Energie verbraucht. Erfahren Sie mehr über die Ursachen von Fettleibigkeit und Risikofaktoren.

Body Mass Index (BMI) Taschenrechner

Machen Sie den ersten Schritt, um Ihr Gewicht bequem von zu Hause aus zu kontrollieren. Verwenden Sie unseren BMI-Rechner, um festzustellen, ob Sie als fettleibig gelten oder nicht. Wenn Sie fettleibig sind oder einen oder mehrere Risikofaktoren für Fettleibigkeit haben, können unsere Ärzte helfen. Bei schwerer Fettleibigkeit kann eine Operation eine Option sein. Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Fettleibigkeit in Stanford.

Gesundheitliche Auswirkungen von Fettleibigkeit

Adipositas hat weitreichende negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Jedes Jahr kosten fettleibige Erkrankungen über 150 Milliarden Dollar und verursachen in den USA schätzungsweise 300.000 vorzeitige Todesfälle. Die mit Adipositas verbundenen gesundheitlichen Auswirkungen sind unter anderem die folgenden:

Bluthochdruck – Zusätzliches Fettgewebe im Körper benötigt Sauerstoff und Nährstoffe, um zu leben, was bedeutet, dass die Blutgefäße mehr Blut an das Fettgewebe abgeben müssen. Dies erhöht die Arbeitsbelastung des Herzens, da es mehr Blut durch zusätzliche Blutgefäße pumpen muss. Mehr zirkulierendes Blut bedeutet auch mehr Druck auf die Arterienwände. Ein höherer Druck auf die Arterienwände erhöht den Blutdruck. Darüber hinaus kann zusätzliches Gewicht die Herzfrequenz erhöhen und die Fähigkeit des Körpers, Blut durch die Gefäße zu transportieren, verringern.

Diabetes – Fettleibigkeit ist die Hauptursache für Typ-2-Diabetes. Diese Art von Diabetes beginnt in der Regel im Erwachsenenalter, tritt aber inzwischen auch bei Kindern auf. Fettleibigkeit kann zu einer Resistenz gegen Insulin führen, das Hormon, das den Blutzucker reguliert. Wenn Fettleibigkeit die Insulinresistenz verursacht, wird der Blutzucker erhöht. Schon moderate Fettleibigkeit erhöht das Risiko für Diabetes dramatisch.

Herzkrankheit – Atherosklerose (Verhärtung der Arterien) ist bei fettleibigen Menschen zehnmal häufiger vorhanden als bei denen, die nicht fettleibig sind. Koronare Herzkrankheiten sind auch häufiger anzutreffen, da sich Fettablagerungen in Arterien bilden, die das Herz versorgen. Verengte Arterien und eine verminderte Durchblutung des Herzens können Brustschmerzen (Angina) oder einen Herzinfarkt verursachen. Blutgerinnsel können sich auch in verengten Arterien bilden und einen Schlaganfall verursachen.

Gelenkprobleme, einschließlich Arthrose – Fettleibigkeit kann die Knie und Hüften betreffen, da die Gelenke durch zusätzliches Gewicht belastet werden. Eine Gelenkersatzoperation, die häufig an beschädigten Gelenken durchgeführt wird, ist für eine fettleibige Person möglicherweise keine empfehlenswerte Option, da das künstliche Gelenk ein höheres Risiko hat, sich zu lockern und weitere Schäden zu verursachen.

Schlafapnoe und Atembeschwerden – Schlafapnoe, die dazu führt, dass Menschen für kurze Zeit nicht mehr atmen, den Schlaf die ganze Nacht über unterbricht und tagsüber Schläfrigkeit verursacht. Es verursacht auch starkes Schnarchen. Atembeschwerden im Zusammenhang mit Fettleibigkeit treten auf, wenn das zusätzliche Gewicht der Brustwand die Lunge zusammendrückt und zu Atembeschränkungen führt. Schlafapnoe ist auch mit Bluthochdruck verbunden.
Krebs – Bei Frauen trägt Übergewicht zu einem erhöhten Risiko für eine Vielzahl von Krebsarten bei, darunter Brustkrebs, Dickdarm, Gallenblase und Gebärmutter. Männer mit Übergewicht haben ein höheres Risiko für Darmkrebs und Prostatakrebs.

Metabolisches Syndrom – Das National Cholesterol Education Program hat das Metabolische Syndrom als komplexen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen identifiziert. Das Metabolische Syndrom besteht aus sechs Hauptkomponenten: Bauchfettleibigkeit, erhöhter Blutcholesterinspiegel, erhöhter Blutdruck, Insulinresistenz mit oder ohne Glukoseintoleranz, Erhöhung bestimmter Blutkomponenten, die auf eine Entzündung hinweisen, und Erhöhung bestimmter Gerinnungsfaktoren im Blut. In den USA weist etwa ein Drittel der übergewichtigen oder fettleibigen Menschen ein metabolisches Syndrom auf.

Psychosoziale Effekte – In einer Kultur, in der das Ideal der körperlichen Attraktivität oft darin besteht, zu dünn zu sein, erleiden übergewichtige oder fettleibige Menschen häufig Nachteile. Übergewichtige und fettleibige Menschen werden oft für ihren Zustand verantwortlich gemacht und können als faul oder willensschwach angesehen werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass übergewichtige oder fettleibige Menschen ein geringeres Einkommen haben oder weniger oder gar keine rom haben.