Erfahrungsberichte
Elly (Bypass-OP) - ist als pdf verfügbar, da etwas länger :)
Superomi48 (Bypass und Wiederherstellungs-OP)
Micky Maus (Sleeve-OP)
Birgit (Sleeve auf Bypass)
TheBigOne (Sleeve)
Cosma (Bypass-OP)
Cosma (Bodylift 1. Teil)
CHILLkroete (Band auf Bypass-OP)
lisi (Bypass-OP)
 
 
 
Bericht: Superomi48 - Bypass und Wiederherstellungs-OP
 

Teil 1  Das Vorher

 

Ich habe mein Leben lang mit dem Gewicht gekämpft wobei ich nie so extrem dick war das ich an eine Op gedacht hätte. Es war halt

so wie bei den meisten Leuten ich nahm 10 kg ab und 15 zu und das wiederholt.

Der Jojoeffekt holte mich immer ein. Der Gedanke an eine Op tauchte das erste Mal auf, wie ich im Kh Tulln auf der

Adipositasambulanz war weil ich wieder mal abnehmen wollte. Mein BMI war damals glaub ich knapp über 40. Es wurde in Tulln

nur das Magenband gemacht und nach eingehender Nachfrage stellte ich fest das es für mich nicht das richtige sein konnte.                                                                                   

Es kam wie es kommen musste meine Schilddrüse fing an zu spinnen ich entwickelte eine Unterfunktion und musste auch noch auf

Grund von einer übergangenen Schilddrüsenentzündung ein dreiviertel Jahr auch noch Cortison nehmen. Das kostete mich wieder

etliche Kilos mehr und den Rest gab mir dann die Kündigung von meiner alten Firma. Ich verfiel in Frustfresserei und nahm nochmals

zu. Inzwischen konnte ich mich nur mehr schlecht im Spiegel angucken, das war nicht mehr ich die da rausguckte, das war eine fette

unförmige Fremde die mich ansah. Ich konnte dann eine Umschulung machen und fand auch wieder Arbeit aber mein Gewicht hatte

ich nicht mehr unter Kontrolle. Ich bekam dann in der Nacht immer so Panikattacken und es wurde eine Schlafapnoe festgestellt.

Mein Blutdruck stieg gegen 200 und ich musste Tabletten nehmen. Dann versuchte ich noch einmal mit ärztlicher Hilfe abzunehmen

aber wieder ein Fehlschlag. Ich suchte dann um eine Kur an weil mir natürlich auch Rücken und Hüften Probleme machten.

Die Ärztin auf der Krankenkassa sah mich an und sagte: "Sie sollten vielleicht abnehmen!" ich lachte und sagte, was glauben sie was

ich schon alles versucht habe.

 

Wir plauderten und ich erzählte ihr meine Geschichte und sie sagte darauf: "Sie gehen operieren ich bewillige Ihnen die Op!" Tja und

ich ging nach Hause und erzählte das alles meiner Familie und meine Tochter war sofort auch Feuer und Flamme weil sie ja schon

lang gemerkt hatte wie ich unter der Situation litt. Für mich selbst war das der Stoß den ich brauchte um endlich was zu unternehmen.

Innerlich war ich schon lange für eine Op bereit aber nur zu feig den ersten Schritt zu tun. Ich schaute dann sofort im Internet nach und

war in der darauf folgenden Woche schon zum Erstgespräch im AKH. Was ich erwähnen muss ist das ich sicher schon ein Jahr bevor

ich zum Erstgespräch ging, unseren Verein im Internet durch meine Schwester entdeckte.

Ich las mich durch sämtliche Erfahrungsberichte und studierte sämtliche Op Methoden. Was vielleicht noch zu erwähnen wäre ich

war zu diesem Zeitpunkt schon 51 und operiert wurde ich mit knapp 52. Ich erwähne das deshalb weil ich sicher eine der ältesten

operierten in diesem Forum bin.

Sobald mein Entschluss zur Op gefallen war registrierte ich mich fürs Forum und besuchte dann auch schon vor der Op eine Shg

des Vereins. Es war eine große Hilfe für mich mit gleichgesinnten und ebenfalls dicken Leuten unbefangen über das Thema reden zu

können. Auch die Unterhaltungen mit schon Operierten halfen mir sehr.

 

Teil 2 Der Entschluss

 

Ich war also fest entschlossen mich operieren zu lassen und saß im AKH im Wartesaal der Adipositasambulanz. Es waren etliche

andere auch da denen man ansah, dass sie aus demselben Grund da waren wie ich, was mich beruhigte. Irgendwann rief man auch

mich auf und ich ging mit Herzklopfen in das Behandlungszimmer. Ich musste auf die Waage und die sagte 135 kg bei 161 cm

Körpergröße.  Mich traf fast der Schlag. Dass es so viel sein würde mit dem hatte ich nicht gerechnet. Aber das bestärkte nur meinen

Entschluss. Die Ärztin war sehr nett und ich bekam einen Laufzettel mit was ich alles machen müsste vor der Op und ich machte in

Folge eine Abkürzung und ging in die Privatordination von Dr. Prager. Das AKH sah mich dann erst wieder beim Einrücken vor der Op.

Das Erstgespräch war Anfang September und den Op Termin hatte ich dann am 22. Mai des darauf folgenden Jahres. Momentan kam

es mir lang vor aber die Zeit war schon gut für die mentale Vorbereitung. Ich denke es ist gut wenn es nicht allzu schnell geht mit dem

OP Termin.

 

Teil 3 Die OP

 

Ich denke ich brauche den genauen Op Bericht hier nicht wiederholen er steht schon im Forum bei den Op Berichten, aber die Op war

nicht ganz einfach und ich brauchte eine Weile um mich zu fangen. Nach zwei Monaten ging ich wieder arbeiten und war total

euphorisch weil die Kilos purzelten.

Genau drei Monate nach der Op dann ein einschneidendes Erlebnis für mich. Ich hatte einen Darmdurchbruch, musste Notoperiert

werden und wäre fast gestorben. Auch dieser Bericht steht bei den Op Berichten. Dieses Mal brauchte ich vier Monate um mich zu

fangen. Ich erzähle diese weil viele Leute, wie ich finde, relativ blauäugig an diese

Op herangehen und nachher alles bereuen und unglücklich sind.

Ich für mich würde mich jederzeit wieder operieren lassen. Niemals hätte ich es selbst geschafft so viel Gewicht zu verlieren. Ich bin

zwar nicht auf mein Wunschgewicht gekommen, ich habe jetzt 88 kg, aber ich kann damit leben und bin glücklich. Mein Chirurg meinte

das das auch mit meinem Alter zusammen hängen könnte weil ich bei der Op schon über 50 war und da in diesem Alter der

Stoffwechsel nicht mehr so arbeitet wie bei einem jungen Menschen. Ich bin von Größe 52 bis 54 auf Größe 44 geschrumpft. Ich kann

normales Gewand tragen und nicht mehr nur Zelte.

 

Teil 4 Wiederherstellung

 

Soweit so gut. Ich hatte 45 kg abgenommen und leider sah man das meiner Haut auch an. Nach eingehender Überlegung ging ich dann

zu der plastischen Chirurgin meins Vertrauens und ließ mich beraten was man machen könnte. Wir kamen zu dem Entschluss eine

Brustverkleinerung zu machen und eine Bauchdeckenstraffung mit Ankerschnitt.

Ich bekam einen Brief von ihr und marschierte damit zu meiner Krankenkassa. Mit ach und weh bekam ich die Bewilligung für beide

Op`s.

Die Brust-op erfolgte im Februar des heurigen Jahres. Es wurde auf jeder Seite ein kg weggeschnitten. Es verheilte alles sehr schön

und ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Busen. Im September wurde dann mein Bauch gemacht und ist auch schön geworden.

Diese Mal waren es sogar 3,6 kg die weg geschnitten

wurden.

Ich bin also sozusagen rund erneuert und fühl mich wohl.

Jetzt muss ich nur noch aufpassen nicht wieder zuzunehmen. Das ist nämlich schon ein Punkt den man auch erwähnen muss. Die

Magen-op ist nur eine Krücke es besteht nach einer gewissen Zeit die Gefahr das man wieder zunimmt. Man muss schon sehr

aufpassen und sollte auch regelmäßig Sport machen. Ich gehöre aber leider zu den Faulen.

Ich hoffe das ich mein Gewicht halten kann und meine Konfektionsgröße.

                                                                                                                                           

Bericht: Micky Maus - Sleeve (Schlauchmagen)
 

Sleeve  Resection   28.2.2006  in  der  Rudolfstiftung  operiert  von  Doc  Kriwanek.

1. Tag   Aufnahme auf die Station am 27.2. um ca. 11.00 Uhr nochmaliges Gespräch mit der Internistin und das normale  Aufnahmeritual dann warten.

2. Tag   6 Uhr  aufstehen  duschen  gehen  opVorbereitung  die  kleine  Wustigkeitstablettedas  super  NachthemdFüße  bandagiert  und  ab  in  den  Op. Dort  wurde  ich  so  gute  15 x von  allen  möglichen  Schwestern  nach  meineNamen  und  Geburtstag  gefragtNarkose  und  los  ging's. Von  der  Narkose  erwachtging  es  mir  sehr  gut - kam  auch  sehr  rasch  wieder  ins  zimmer. So  ca.  2 stunden  im  Aufwachraum  im  Zimmer  warteten  schon  mein  Mann  und  meine  Töchter.  Dann  als  die  gegangen  warenverschlief  ich  den  restlichen  Nachmittag.

3. Tag   bei  der  Visite  Katheder  raus  und  ich  durfte  aufstehen  und  bekam  etwas  zu  trinken. Natürlich  Tee - ab  da  ging  es  mir  noch  besserdenich  halte  es  nicht  lange  im  Bett  aus.  Ich ging  sehr  viel  herum  und  trank  so  viel  ich  konnte  ca  1l  bis  um  15  Uhr  dann  nochmals Visiteda  bekam  ich  auch  dann  die  Nadel  entfernt.

4. Tag   mein  erstes  Essenhaferschleimsuppe, Joghurt  und  2 stück  Weißbrot. Ich    das Innere  von  einem  Stück  Brot  und  3 Kaffeelöfferl  Joghurt. Doc.  Schermann  schaute  mir zu  und  fragte  wie  es  mir  ginge. Es  ging  mir  ausgezeichnet  und  das  sagte  ich ihm auch. Er  verschwand, doch  eine  Viertelstunde  später  die  selbe  Frage  von  ihm  auch  die selbe  Antwort  von  mir. Da  sagte  er  wenn ich  wolledürfte  ich  nach  der  Visite  nach hause  gehen. Viel  Freude  und  sofort  zum  Telefon  gegriffen  um  meinem Mann zu verständigen, dass er mich abholen kann.

5. Tag  schon  zu  hause.  Mit  dem  Essen  kein  Problem.  Aß  den  ganzen  Tag  verteilt  ein großes  Hippglas  mit  Früchten  und  trank  eigentlich  mehr. So  ging  es  3  Tage  weiter, dann aß ich Suppe  und  Kartoffelpüree. Am  ca. 10. Tag  habe  ich  ein  ganzes, weichgekochtes Schweinsgulasch gegessen  und  so  tastete  ich  immer  an  mehr  Speisen heran. 1 ½ Monate  später    ich  schon  wieder  fast  alles - nur  halt  sehr  wenig  davon.

Mein  Ausgangsgewicht  waren  170 kg . 4 Monate  später  hatte  ich  120 kgdann  war  es  vorbei. Doch  das  erschreckte  mich  nichtda  es  ja  von  Anfang  an  geplant  wareine  2  Schritt-Op  zu  machen. Zu  Neujahr  um  12.00  Uhr  hatte  ich  einen  Termin  bei  Doc  Kriwanek  und  da  bekam  ich  dann  für  die  Bypass -Op  meinen  erneuten  OP-Termin.  Das  war  dann  der  19.2.2007, aber  das  ist  eine  andere  Geschichte.

 
Bericht: Birgit - Sleeve auf Bypass (Umbau-OP)
 

Der ursprüngliche Termin vom Faschingsdienstag hat sich um eine gute Woche auf den 5. März 09 verschoben, da einer der assistierenden Chirurgen auf Urlaub war.

Ich bin also tags zuvor am Mittwoch ins LKH Wolfsberg eingerückt und hab mein Mittelbett in Beschlag genommen- das heißt so, weil es sich dabei um ein Zusatzbett in der Mitte des Raumes handelt- und habe nach der Blutabnahme und Venenzugang legen erst einmal 2 Stunden geschlafen, da ich die benötigten Untersuchungen und Befunde noch in der Steiermark zusammenkratzen konnte.
Mein Speiseplan an diesem Tag beschränkt sich auf eine klare Suppe mit etwas Einlage, dafür erspare ich mir 4 Liter Abführgetränk.
Ach ja- Gespräche mit meinem Chirurgen OA Dr. Prentner und der Anästesieärztin und Bettentausch am Nachmittag- hurra, ich verbringe die Nacht mit dem Kopfteil an der Wand!

OP-Tag Donnerstag, 5.3.
Wecken um 6, duschen, Nachtgewand und Strümpfe an, sowie Wurschtigkeitstablette geschluckt. Wie geplant werde ich als Erste in die „Schleuse“ gebracht, muss auf den OP-Tisch rüberrutschen, Hände und Füße werden in „Schalen“ fixiert (hat mich etwas an den Hinrichtungstisch im Film „Dead man walking“ erinnert oder an Jesus am Kreuz) und dann bin ich weg.
Aufgewacht bin ich am Nachmittag auf der „Post-OP“ und sollte dort auch über Nacht bleiben.
Sr. Agnes hat mich mit ihren Schmerzmittelchen gut versorgt und nach einer schmerzfreien Nacht sitzt am nächsten Vormittag Dr. Prentner an meinem Bett.

Freitag, 6.3.
Ich erhalte einen kurzen OP-Bericht von ihm- alles glattgelaufen, es gab nur beim Intubieren Probleme (hab seitdem einen Ausweis als Risikopatientin)- und erfahre, dass er jetzt für eine Woche nicht da wäre, was ich im Medirausch nicht so wirklich checke.
Als nächstes ab zum Schluckröntgen-alles dicht, laut Arzt darf ich 1-2 Tassen Tee langsam und schlückchenweise trinken.
Ich werde noch am Vormittag auf die normale Bettenstation verlegt, was sich als böser Fehler erweisen sollte.
Ich habe keinerlei Probleme, solang das Morphium von Sr. Agnes noch wirkt, die mir außerdem morgens eine Glucoselösung angehängt hatte, da mein Blutzucker auf unter 30 gerutscht war. Am Nachmittag lassen die Gutwirkenden Schmerzmittel nach und die Infusionen helfen nicht wirklich. Sooft ich etwas Stärkeres verlange, bekomme ich zur Antwort, dass auf Station nur vom Arzt angeordnete Infusionen ausgegeben werden, welcher nun ja bereits das KH verlassen hätte. Ich dämmere so unter Schmerzen dahin, bekomme meinen Blasenkatheter gezogen und soll sofort auf die Toilette, was ich nur mit großer Mühe unter schlimmen Schmerzen schaffe. DURST- aber zu trinken erhalte ich nichts, da der Befund vom Schluckröntgen nicht auffindbar ist.
Spät abends ist mein Kreislauf im Keller, ich habe Herzrasen und weine vor lauter Schmerzen. Die Diensthabende Turnusärztin macht ein EKG, verordnet eine Glucose und meine üblichen Schmerzinfusionen, die nicht wirklich helfen. Vor lauter Erschöpfung bin ich mit dem Handy in der Hand und der gewählten Nummer von Dr. Prentner (leider nicht erreichbar) gegen Mitternacht dann doch eingeschlafen.

Samstag, 7.3.
Schmerzen unverändert stark, ich kann mich kaum bewegen. Meine Mutter und meine Schwester kommen auf Besuch und ich bettle darum, mit nach Hause fahren zu dürfen. Betroffen lassen sie mich gegen Mittag etwas gefasster im Bett zurück. Nachmittags wird mir ein Abführmittel verabreicht und mein Bauch schmerzt links so sehr, dass es mir die Tränen herausdrückt. Ich bekomme auf der Toilette einen Weinkrampf, fühle mich zu schwach um aufzubegehren und meine Nerven sind am Boden. Noch immer kein anständiges Schmerzmittel, aber ich darf endlich trinken.

Sonntag, 8.3.
Schmerzen lassen bei starkem Gegendruck meiner Hände links soweit nach, das ich sogar gehen kann. Endlich beginnen die OP-Gase als Schmerzquelle zu verschwinden. Sitzen kann ich noch immer nicht. Ich esse ein Joghurt und trinke etwa einen halben Liter Tee über den Tag. Mein Sturkopf kommt wieder, ich will so schnell wie möglich heim. Lieber Besuch von Elfi52, die mir Mut macht und mich ablenkt.

Montag, 9.3., Dienstag 10.3. und Mittwoch, 11.3.
Ich fühle mich immer besser und spaziere viel herum, obwohl ich nachts kaum schlafen kann. Die Diätassistentin erstellt mit mir den Kostaufbau, zu Suppe und Joghurt bekomme ich nun altbackenes Brot und Topfenaufstrich, sowie Püree und Gemüsesoßen. Ich bekomme besuch von Claui und Kathl, die ich länger nicht gesehen habe. Beide sehen toll aus, haben viel Gewicht verloren. Wir blödeln herum und ich wiege mich zum 1. Mal nach der OP. Einrückgewicht 124 Kilos- heute am Mittwoch 119. Es geht endlich wieder nach unten!

Donnerstag, 12.3.
Dr. Prentner ist wieder da und nach einem längeren Gespräch über Kostaufbau und die lasche Schmerztherapie werde ich auf mein Drängen hin entlassen- sollte noch bis Samstag bleiben. Nach einer anstrengenden Autofahrt und einem kurzen Einkauf komme ich erschöpft zu hause an und lege mich gleich hin. In meinem eigenen Bett schlafe ich nach einer Woche das erste Mal durch.

Mit heute sind zwei Wochen seit meiner OP vergangen. Ich fühle mich jeden Tag etwas besser, denn die Bauchschmerzen lassen langsam aber beständig nach. Ich halte mich an die verordnete Schonkost, finde meine Kräfte wieder und bin jetzt bei 115 Kilos angekommen.
Ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

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Diesen Bericht hab ich vor bald zwei Jahren verfasst.

Heute ist die Erinnerung an die Schmerzen von damals längst verblasst. Ich wiege zurzeit 81 Kilos, also hab mit Sleeve und Bypass bis dato 71 Kilos abgenommen (Ausgangsgewicht waren 152 Kilos).

Ich werde mit den WiederherstellungsOPs im Frühling 2011 beginnen. Zuerst werden die Venen im linken Bein gemacht, danach erfolgt der Bodylift im Herbst auf der plastischen Chirurgie in Graz. Ich hoffe, bis dahin auf 75 Kilos runterzukommen- damit hätte ich mich dann halbiert. Die Oberarme folgen dann im Winter und die Oberschenkel gehen sich hoffentlich auch aus. Meine Bewilligung durch die GKK stellt laut Chirurgen kein Problem dar, da sich bei dieser großen Abnahme die Haut nicht selbst rückbilden kann.

Die Entscheidung zum Bypass war eine der wichtigsten meines Lebens. Mir geht es sehr gut, aber ich weiß auch, dass ich viel Glück hatte. Heute würde ich sagen, dass ich ein normales Essverhalten habe. Ich kann bis auf wenige Ausnahmen alles zu mir nehmen, die Portionen sind nur unwesentlich größer als am Anfang.

Ich bin endlich in meinem richtigen Leben angekommen!

 Alles Liebe Birgit

 
Bericht: TheBigOne - Sleeve (Schlauchmagen)
 

Am Sonntag den 03.01 so gegen halb 10 traf ich mich mit Prof. Mittermaier im LKH Innsbruck, er sagte mir noch wie alles ablaufen soll, dass ich morgen Samstag so gegen 11 Uhr drankomme und ich hab ihm noch die Einverständniserklärung unterschrieben, danach bin ich weiter in die Privatklinik Hochrum (ein Vorort von Innsbruck) wo der Eingriff stattfindet.

Kurz nach 10 komme ich dort an und werde auch gleich sehr freundlich aufgenommen, nach ein paar Formalitäten kann ich in den 2. Stock fahren wo eine Schwester schon auf mich wartet und mich auf mein Zimmer bringt.

Der restliche Tag verläuft ziemlich ruhig, bis auf ein paar Arzte und Schwestern die zu mir ins Zimmer kommen und alle möglichen Fragen stellen. Zu essen bekomme ich nur noch eine klare Suppe und ab 24 Uhr soll ich auch nix mehr trinken

Am Montag den 04.01 werd ich in meinem Zweibettzimmer das ich noch alleine habe in Ruhe gelassen, ich gehe so gegen 9 gemütlich duschen und dös in meinem Bett noch etwas, eine Schwester kommt und meint dass es doch eher dreiviertel 12 wird und sie hat das sexy Kleidchen und die Strümpfe für mich dabei.

Um halb kurz vor 12 kommen eine Schwester und ein Pfleger rein und meinen dass es jetzt los geht, ich soll in mein Kleidchen schlüpfen und sie ziehen mir die Strümpfe an und dann bin ich auch schon am Weg in den OP Bereich.

Mir kommt’s da im Keller ziemlich kalt vor, ich werde mit meinem Bett in die OP Schleuse gebracht, ich rutsche auf das Förderband und dann auf das schmale OP Tischchen. Der Anästhesist stellt mir noch einige Fragen, wie mein Name ist, was gemacht werden soll und dann meint er es kann auch schon los gehen, der Prof. Mittermair kommt noch kurz zu mir und wünscht mir alles Gute, ich sage "gutes Gelingen" zu ihm gg, er meint ich soll mir keine Sorgen machen und es wird alles gut gehen. Meine Arme werden fixiert und ich bekomme einen Zugang gelegt, ich nehme noch ein paar Züge Sauerstoff und sehe nur den Anästhesisten wie er seinem Kollegen zunickt und schon bin ich weg!!

Die OP verläuft relativ schwierig, wie mir der Prof. nachher erzählt, da sich die Milz anscheinend durch einen Zwerchfellbruch hochgeschoben hat und laut den Worten des Prof. mit dem Magen verklebt gewesen ist, naja und so dauerte die OP anstatt der geplanten 2 Stunden jetzt also 4 Stunden.

Ich wache so gegen 17 Uhr auf und gegen 18 Uhr bin ich wieder in meinem Zimmer, ich habe keine Schmerzen und bekomme immer wieder Infusionen angehängt, die Nacht schlafe ich trotzdem nicht sehr viel, da ich mich nicht wirklich viel bewegen kann und ich inzwischen einen Zimmerkollegen bekommen hab und der ziemlich schnarcht.

Am Dienstag den 05.01 wird Blutdruck und Temperatur gemessen, mein Katheder wird entleer und da ist alles total grün (das kommt anscheinend von der Flüssigkeit mit der während der OP bereits geprüft wird o alles dicht ist).

Danach stehe ich schon kurz auf und überzeuge die etwas skeptische Schwester dass ich schon ein paar Schritte machen kann. Um 8.15 werde ich in einem Rollstuhl zum Schluckröntgen gebracht, alles dicht!!!! Sehr erleichteert werd ich wieder aufs Zimmer gebracht und döse etwas dahin, mir wird schon recht bald der Katheder entfernt und dann bekomm ich Besuch von meiner Schwester mit Kind und Schwager, ach ja jetzt darf ich auch langsam etwas Tee trinken.

Naja was soll ich sagen, es geht mir schon wieder deutlich besser und am späteren Nachmittag kommt nochmal der Prof. vorbei und erklärt mir genau wieso es doch schwieriger wahr als angenommen, ich mir aber keine Sorgen machen brauche und alles bestens gelaufene ist, er entfernt mir noch die Pflaster und die lästige Drainage. Er meint dass wir uns erst Donnerstag wieder sehen und ich bis dahin nur klare Suppe und Tee oder Wasser bekomme.

Heute Mittwoch den 06.01 geht es mir schon sehr gut, ich hab schon die ersten Runden durch das KH gedreht, ich bekomme zwar wirklich noch immer nur Suppe und Tee aber aus welchen Gründen auch immer verspüre ich noch immer nicht wirklich Hunger (hab ja immerhin schon seit Samstag am Abend nichts mehr gegessen).

Mario 

Bericht: Cosma - Bypass OP
 

4.3. 2007

Um 14h sollte ich in der chirurgischen Ambulanz sein. Dort war ich bereits um 13:30h und auch noch zwischen 16:30 und 16h bis endlich mein Name aufgerufen wurde *g* Da ich ja überhaupt nicht nervös war, war diese Zeit auch fast nicht unerträglich http://forum.fettsucht.at/images/smilies/tongue.gifKurz zum Doktor rein, ahh endlich dachte ich, bis er mir sagte, es sind alle Betten belegt - ich könnte nur am Gang eines haben :( Hatte schon Kopfweh und als ich das dann erfuhr auch noch etwas sauer nach stundenlangem Warten *g*. Naja rauf auf 6B und siehe da, doch ein 3-Bett Zimmer frei *jipiie* Ein Blutwert fehlte noch, drum wurde noch schnell abgezapft und dann lag ich auch schon im Betterl und dachte über die morgige OP nach.

5.3.2007

Die Nacht war leider Horror. Eine der etwas älteren Damen, war etwas verwirrt und läutete ca. 15 Mal die Schwester, Licht an Licht aus etc. Kurz vor 6h wurde ich geweckt und ging gleich duschen, rotes Banderl um die Hand, nettes Nachthemd und Strümpfe http://forum.fettsucht.at/images/smilies/roflac.gifund um 7h die Tablette. Da ich die Nacht nicht viel geschlafen hatte schlief ich nochmal ein *g* Um ca. 8h standen dann plötzlich paar Leute um mich und meinten ab mit mir in den OP. Die Tablette wirkte echt gut und ich war so gut wie nicht nervös. Im OP Raum das ?bliche, aber sehr nette Leute. Ein junger Bursch der mir alles erklärte und mich an alle möglichen Sachen anhing. Der hatte nen Tattoo auf der Innenseite des Handgelenks bei den Adern - das beschäftigte mich mehr, als alles andere *gg* Der Narkoseärztin sagt ich, dass ich was gegen Übelkeit bitte haben möchte. Klar meinte sie, es sei überhaupt kein Problem und schwubs war ich weg. Zzz Zzz ^^

Am frühen Nachmittag wachte ich dann auf und spürte diese Massage Umschläge auf meinen Beinen, die waren irgendwie sehr angenehm und eine Beatmungsmaske. Die Schwester meinte ich soll brav atmen, doch immer wenn ich kurz wegdöste, kam ein Piepsen aus dem Gerät. Naja ca. nach 1h wurde das besser, ich fühlte mich keines Wegs übel und wollte schon aufs Zimmer. Na gut sagte die Schwester, aber die Maske sollte ich mit rauf nehmen. Na das war ein Deal *g* Am Zimmer hab ich dann schon einigen Leuten Bescheid gesagt, dass es mir gut geht und die Schmerzinfusion war auch prima *gg*.

6.3.2007

Die ältere Dame wurde heute Nacht aus dem Zimmer verschoben und somit konnte ich gut schlafen. Einmal in der Nacht kurz die Schwester nach ner neuen Schmerzinfusion gebeten, die ich auch gleich bekam. Ahhh und diese Zitronenstäbchen. Schmecken wie Fizzers, sehr lecker, habe ca. 10-15 genommen :> In der Nacht spürte ich ein wenig wie der Magen grummelte und war aber eigentlich froh, dass er aufgewacht ist. In der früh, die Meldung: Ab zum Schluckröntgen! Ein bisserl Angst hatte ich schon, wie das jetzt mit dem Trinken sein wird - was ich spüre bzw wie ich es vertrage. Unten angekommen musste ich aufstehen, uff da war mir ja glatt etwas schwindelig ^^ Musste dann einen Schluck machen und noch einen und mir wurde immer schwindliger. Habe das dann gesagt und da stand mir auch schon der Kaltschweiß auf der Stirn und man meinte: Ab ins Bett, Sie sind dicht - hurra http://forum.fettsucht.at/images/smilies/biggrin.gifDurfte später auch schon Tee trinken und es ging wirklich prima - langsam aber mit Genuss hab ich getrunken hmmjamm.

Den Rest gibt‘s zusammenfassend, sonst wird alles zu lang http://forum.fettsucht.at/images/smilies/grlaugh2.gifAlso bekam dann bis MI immer Schleimsuppe die ich 3x täglich alle Tage retour schickte, weil ich sie nicht mal riechen konnte. Habe also nur klare Suppe + Tee getrunken. Die Schwester meinte, es geht nur, wenn der Arzt es entscheidet. Gut hat er nicht dran gedacht, hab ich es am Do in der Früh erwähnt und er meinte: klar dürfen Sie schon Kartoffelpüree essen. Pah super, jetzt wo ich eh schon fast zuhause war *g* Am Mittwoch waren dann die Gase draußen (Gott sei Dank gingen sie nicht bis zu den Schultern, nur manchmal beim Brustkorb konnte ich teilweise ca. 10 min. nicht so gut atmen) und von da an gab‘s fast keine Schmerzen mehr.

Bekam dann am DO mittags und abends mein Püree, Suppe und Apfelkompott und hab alles gut vertragen (von überall ein paar Bissen). Leider hatte ich zeitweise Fieber und so durfte ich erst am FR nach Hause gehen. Am letzten Tag in der Früh bekam ich dann schon Weißbrot, welches ich in den Tee tunkte und auch mit Genuss aß. (Die Haferschleimsuppe hab ich wieder retourniert http://forum.fettsucht.at/images/smilies/tongue.gif)

Habe 4 Schnitte bekommen mit durchschnittlich 5 Klammern +/- 2 *g* Die Drainage wurde mir erst am FR gezogen (keiner wusste so genau, warum so spät), tat aber nicht mal annähernd weh.

Wer es bis hier her geschafft hat, danke fürs Lesen *g* und für all eure Infos, Unterstützung. Danke an Doc Kriwanek und sein Team und an alle Schwestern/Pfleger, die immer sehr, sehr nett und hilfsbereit waren. (Außer die böse Thrombosespritze, die brannte manchmal *g*)

Hab sogar schon Kaffee getrunken - ok ca. 1/8l auf 3 Stunden *g*, ein ganzes Hipp-Glas (auf 2 Mahlzeiten) und etwas Mus. Saft etc alles was ich bis jetzt zu mir genommen habe, hat noch keine Schwierigkeiten gemacht. Irgendwie lief alles wie im Bilderbuch, bin sehr froh darüber http://forum.fettsucht.at/images/smilies/smile.gifMomentan bin ich halt auf Untersuchungstour, wie was und wie viel ich vertrage - freue mich schon auf das neue Leben!

Bericht: Cosma - Bodylift (1. Teil)
 

Wann: 19. 6. 2008
Wo: Landesklinikum St. Pölten
Plastischer Chirurg: Fr. Dr. Rejzek

Am 18.6.08 bin ich vormittags eingerückt. Julchen und Saubi hatten Kontrolle und somit war ich dort den ganzen Tag in guten Händen *g* Es wurde noch etwas Blut abgezapft und das war‘s schon http://forum.fettsucht.at/images/smilies/smile.gif

Am nächsten Tag noch mal kurz geduscht, in die netten Strümpfe reingequetscht und dann noch die Tablette geschluckt. Zu 10 % hatte ich Angst vor der OP und zu 90 % war ich überglücklich, dass ich die arge Bauchschürze endlich wegbekam http://forum.fettsucht.at/images/smilies/wink.gif

Ein Arzt meinte dann, er spritzt mir was, dann geht‘s mir gleich besser - gesagt, getan - innerhalb von Sekunden bekam ich einen Lachkrampf im OP und hatte vor lauter Spaß Tränen in den Augen (oh man was für ein geiles Mittel *gg*) und dann schwarz vor den Augen.

Die OP ist wirklich super verlaufen, geplant waren 6 Stunden, gedauert hat sie nur 4. Ich habe keine Blutkonserven bei der OP gebraucht, danach waren meine Blutwerte nicht so gut, aber mir gings immer besser. Zum "Aufpeppeln" haben die Ärzte und die Diätassistentin es gut gemeint und mir immer 2 Nachspeisen zum Mittagessen gegeben und zum Frühstück zusätzliche Brotscheiben, Joghurt und Rote Beete Saft für die Blutbildung. Ich glaube, sie haben vergessen, dass ich einen Bypass habe *gg* Verhungert wär ich sicher nicht http://forum.fettsucht.at/images/smilies/00000726.gif

Ich habe mich entschieden, den Bodylift auf 2 OPs aufzuteilen. Jetzt bekam ich den Rundum-Schnitt, wo Bauch, Hüfte & Po gemacht wurden und im Oktober die Innenschenkel.

Wundschmerzen hatte ich so gut wie keine, lediglich starke Kreuzschmerzen, da man nicht gerade liegen darf und auch nicht sitzen. Ich hatte es mir aber ehrlich gesagt viel schlimmer vorgestellt und bin sehr froh, dass es so gut verlaufen ist.

Gleich nach der OP im Aufwachraum hab ich unter die Decke geguckt und auch wenn ich die Bauchbinde drauf hatte, war es ein super Gefühl direkt kerzengerade runterblicken zu können *g*

Seit ein paar Tagen darf ich auch schon duschen und es ist einfach herrlich nicht die hängende Bauchschürze in die Höhe heben zu müssen, um dort zu waschen.

Habe 10 Tage im KH verbracht und werde am 4. 8. 2008 wieder arbeiten gehen. Die Wunden sind so gut wie verheilt und werden nun brav eingecremt. Die Miederhose muss ich 6 Wochen Tag u. Nacht tragen (also bald geschafft), danach nur mehr 6 Wochen in der Nacht :-)

Kurz zum Krankenhaus: das ganze Personal ist wirklich zu empfehlen, sie sind alle sehr nett und helfen sofort und immer ohne meckern. Man kann an einem Menüplan aussuchen (aus 3 versch. Menüs), was man die Woche essen möchte und auch das Frühstück auswählen. Einziges Manko: der TV kostet 3 €/Tag - fand ich persönlich ein bissal übertrieben *g*

Bericht: CHILLkroete - Band auf Bypass
 

2 Tage vor meiner großen Magenbypassoperation, am 8 September 2008, rief ich noch einmal an wann ich genau im AKH auf der Leistellen sein sollte.
Die nette Schwester sagte mir um 10 Uhr, ich denke mir dabei nichts, und freute mich dass ich noch ein bisschen länger schlafen konnte am Tag davor.

Gut ich stehe am 10.September und halb 7 auf um meine Sachen noch zu bekannten, was ich alles im Spital bräuchte. (Toilettenartikel, Laptop, Gewand) Gut alles fertig eingepackt, steht auch meine Freundin ca. 8 Uhr um sich noch fertig zu machen, weil sie auch mit wollte in Spital.
Gut wir fahren ca. einen halbe Stunde später weg also wären wir um ca. um 9 Uhr im AKH gewesen, eine Stunde zu früh, aber ich hatte ja die Hoffnung, dass Sie mich am selben Tag noch operieren.

Gut wir kommen um 5 Minuten vor im AKH und meine Mutter wartete schon, da ich noch 1 Stunde Zeit hatte, rauch ich noch schnell 2 Zigaretten und um 9.20 ging es dann mit den Aufzug, hinauf in mein vielleicht neues Leben.
Ich will mich bei der Schwester melden und dann war schon der Hr. Dr. Prager zur Stelle und fragte mich wo ich so lange bleibe? Ich schaut Ihm an wie ein Autobus und ich sagte zu Ihm: Warum gibt’s ein Problem, wenn man 40 Minuten vorher das ist? Dr. Prager: Was wer hat Ihnen das gesagt? Tschuldigung Sie Herr Prager mir wurde am Montag gesagt, dass ich um 10 Uhr da sein soll.
Okay egal, muss sofort die ganzen üblichen Zetteln ausfüllen und innerhalb von 2 Stunden war ich dann im OP.
Reingeschoben worden bin ich ca. um halb 12 und das erste Mal aufgewacht bin ich ca. um halb 8 am Abend!

Dr. Prager hat die Information weiter gegeben an meine Mutter, dass die op schwierig war, aber es ist alles gut gegangen.
Ich war oben im Zimmer, war natürlich noch im halb Schlaf, hatte aber irrsinnige Schmerzen. Schwester brachten mir die Nacht Schmerzmittel, dass ich schlafen konnte, einmal bekam ich sogar Morphium.
Gut der Nächste Tag war und hätte eigentlich nur mehr besser kommen können. Ich wach ca. um 10 in der Früh auf, ich hatte noch immer solche Schmerzen, meine Mutter hat da weil mit einen Arzt geredet und der meinte, er muss mi t diesen Schmerzen leben die ersten paar Tage. Ich bekam natürlich weiterhin Schmerzmittel.

Um 15 Uhr wurde ich ca. wieder munter, ich greif mir auf die Seite, wo dieses Sackerl fürs Blut hängte und das war bumvoll. Als ich mich dann auf die andere Seite gelegen wollten um den Schwesternknopf zu drücken, platzte mir dieses Sackerl auf, gut die Schwestern und ein Arzt wahren schnell bei mir versorgten mich zu ersten. Ich bin sofort zu einer CT Aufnahme dran gekommen, die Ärztin dort meinte, ich versuche schnell, was, Sie einen faden und einen Nadel genommen und mir in der offenen Wunde herum gestochen, dass es Ärger nicht mehr geht.
Nach 10 Minuten hatte Sie gemeint, okay auch keinen Sinn sofort in den OP Lebensgefahr.
B in dann sofort in die OP gekommen und operiert worden und wieder sowas gegen 8 das erste Mal aufgewacht.

Oben auf der Station waren meinen Schmerzen auf einmal weg. Ich frage dann die Schwester und was war das jetzt, Sie hatten Innere Blutung und mussten sofort operiert werden.
Fragte, ich Sie: warum hat am Vortag oder in der Nacht drauf reagiert? Meinte Sie Schmerzen sind relativ und sind immer auf den Patienten bezogen. Mit dieser Aussage hatte sich recht und gibt sicher einige 100 Leute die nur Schmähtandlern tun.
Am nächsten Tag wurde ich dann gleich zum Schluckröntgten verdonnert. Ich konnte nicht einmal aufstehen, also machten sie es im liegen. Natürlich ging nichts durch, weil noch alles komplett angeschwollen war, von den 2 Operationen. Nächster Termin Montag.

Am Sonntag in der Früh wollte die Schwester mit mir duschen gehen. Als ich aufgestanden bin, war mir schon ein bisschen komisch, das ich ihr auch sagte, aber sie meinte, das wird schon gehen. Sie lies sich nicht überreden das ich mich nur waschen gehen durfte. Am Weg zur dusche wurde mir schwindlig und schlecht. Sie ist auf einmal los gelaufen hat einen Stiefel verloren und hat mir einen Rollstuhl geholt. Im Laufe des Tages habe ich erfahren, dass die Schwester bei der Aktion eine Zähe gebrochen hatte. Auf jeden Fall habe ich mich bei ihr entschuldigt, aber eigentlich kann ich ja nichts dafür.

Am Montag, bekam ich vor dem Schluckröntgten noch Schmerzmittel, falls mir das Aufstehen, schwer fallen würde. Aber am Montag ist es mir dann das erste Mal gut gegangen und ich konnte das erste Mal alleine aufstehen und schon ein paar Schritte gehen.
Das Schluckröntgten war natürlich erfolgreich und ich konnte ab nun, trinken, essen usw. Im Gegensatz zum Magenband, darf man beim Bypass recht schnell was essen, was mich eigentlich verwundert hat oder es besser gesagt noch immer tut.
Der nächste Tag war schon besser, mir ging es auch immer besser und ich bin dann das erste Mal eine rauchen gegangen. Wahl war diese Zigarette eklig, jetzt überlege ich sogar, dass ich mit dem Rauchen aufhöre.

Und heute werde ich entlassen und bin auf mich selber gestellt.

 
Bericht: lisi - Bypass OP
 

Hallo @all!!!

Seit heute bin ich wieder zuhause! Es geht mir gut, und fühle mich wohl.


10.5.2011: Eingerückt bin ich um Halb acht, da ich da schon in der Ambulanz war. Es dauerte dann ca. 4,5 St. bis ich auf die Station kam. Aus Platzgründen bekam ich ein Einzel-Zimmer, was ja sehr angenehm war. Ich bekam noch normal zu Mittag, und abends bekam ich nur Joghurt zu essen.

11.5.2011: Ich wurde um ca. dreiviertel 8 zum Op Saal gebracht, wo ich auch schon vorbereitet wurde. Irgendwann kam ich dann in das Überwachungs-Zimmer, von wo ich nicht viel mitbekommen habe. Irgendwann in der Nacht, kam die Schwester, und hängte mir ne Schmerz-Infusion an. Auf meine Frage was das ist, sagte sie mir das es für die Schmerzen ist, und das ich da auch schlafen kann. Darauf meinte ich "Was schon wieder schlafen?" Sie: "Ja es ist ja erst jetzt Nacht."Darauf ich wieder "Na Okay, dann schlaf ich halt!" und weg war ich.

12.5.2011:Es ist jetzt morgens, und sie kamen Fiebermessen und >Kontrolle machen. Es hieß auch das ich jetzt mobil gemacht werde, und aufstehen werde und zum waschen gebracht werde. Die Zeit verging, und so war es vormittags ca. halb 10, wo mein Schatz mit einer Freundin zu mir kam, worüber ich mich sehr gefreut habe. Auf einmal hieß es, dass ich zum Schluckröntgen muss. So gingen die zwei auf einen Kaffee, und als ich wieder zurück ins Ü-Zimmer kam, stand ich auch schon auf. Da kam eine Schwester zu mir, und fragte mich ob ich kurz Zeit hätte, worauf ich sagte na klar.(nee hab ich nicht muss noch einkaufen gehen*gggggg*) Aber das Schluck-Röntgen, ergab ICH BIN DICHT!!! Somit ging ich aus dem Zimmer, und Ihr hättet das Gesicht von der Freundin sehen sollen. Die war überrascht, dass ich schon alleine gehe. So gingen, bzw. fuhren wir zum Raucherraum. Am Nachmittag bekam ich noch mal Besuch, von einer Bekannten. Die Schmerzen gingen eigentlich so halbwegs.
Musste am Nachmittag das Zimmer wechseln, und so kam ich wieder in ein Einzel-Zimmer, da sie wieder keinen anderen Platz hatten.

13.5.2011:Ich bekam zum ersten Mal essen, was mir echt net geschmeckt hat. Mittags bekam ich Kartoffel-Püree. Schinkensauce, u. pass. Karotten. Auch bin ich trotz der Schmerzen, fleißig unterwegs. Vormittags wurde die Drainage entfernt. So um ca. 21:45, holte ich mir was gegen die Schmerzen, da ich ja keine Infusion bekam.

14.5.2011:Beim aufstehen hatte ich zwar Schmerzen, aber es ging. Ich bekam Tee und Joghurt zum Frühstück. Bin auch heute wieder fleißig unterwegs, und hatte auch wieder Besuch. Aber leider bekam ich Bananen-Milch, da ich schon seit Tagen nicht mehr ging. Es hat geholfen, und sie waren glücklich. Nur wies mir ging beim säubern, interessierte keinen. Da hatte ich schon stärkere Schmerzen.

15.5.2011:Um 6 wachte ich auf, nachdem ich mal wieder 7St. am Stück geschlafen habe. Die Schmerzen sind nicht mehr arg, sondern ich spürs zwar aber es geht. Darf mich halt nicht schnell bewegen, aber das muss ich ja auch nicht. Um 11:00 musste ich das Einzelzimmer verlassen, da sie Akut-Aufnahmen haben, und das Zimmer brauchen. Leider weiß noch keiner ob ich überhaupt ein Zimmer bekomme, oder ich die Nacht über am Gang bleiben muss. Es wurde 12, 13 und schließlich 14 Uhr, und juhu ich bekam doch ein Zimmer da eine Dame Überraschend heim gegangen ist. Gott sei Dank, denn nachts am Gang? Nein Danke. Habe auch brav gegessen, aber doch mit Angst, dass es zu viel ist, oder ich es nicht vertrage. In das Zimmer in das ich kam, hatte nicht mal 1 Fernseher, aber ich habe ja sowieso vor morgen nachhause zu gehen.

16.5.2011: Es ist ca.10 Uhr und die Visite kommt. Ich werde gefragt wie es mir geht, worauf ich sage danke gut ich möchte heute heim gehen. (dachte ich darf nicht da ich in der Früh 37,3 hatte.) Darauf der Arzt "na geh" und ich " ja ich geh eh aber nach Hause" daraufhin wurde ich aufgeklärt was ich zu tun habe, und ich darf und was nicht.

So das wars jetzt ich bin daheim und es geht mir gut. Solltet Ihr Fragen haben, dann nur her damit.


glg.lisi

 
 
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