| Elly (Bypass-OP) - ist als pdf verfügbar, da etwas länger :) |
| Superomi48 (Bypass und Wiederherstellungs-OP) |
| Micky Maus (Sleeve-OP) |
| Birgit (Sleeve auf Bypass) |
| TheBigOne (Sleeve) |
| Cosma (Bypass-OP) |
| Cosma (Bodylift 1. Teil) |
| CHILLkroete (Band auf Bypass-OP) |
| lisi (Bypass-OP) |
| Bericht: Superomi48 - Bypass und Wiederherstellungs-OP |
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Teil 1
Das Vorher Ich habe mein Leben lang mit dem Gewicht gekämpft wobei ich nie so extrem dick war das ich an eine Op gedacht hätte. Es war halt
so wie bei den meisten Leuten ich nahm 10 kg ab
und 15 zu und das wiederholt. Der Jojoeffekt holte mich immer ein. Der Gedanke an eine Op tauchte das erste Mal auf, wie ich im Kh Tulln auf der Adipositasambulanz war weil ich wieder mal abnehmen wollte. Mein BMI war damals glaub ich knapp über 40. Es wurde in Tulln
nur das Magenband gemacht und nach eingehender
Nachfrage stellte ich fest das es für mich nicht
das richtige sein konnte.
Es kam wie es kommen musste meine Schilddrüse fing an zu spinnen ich entwickelte eine Unterfunktion und musste auch noch auf Grund von einer übergangenen Schilddrüsenentzündung ein dreiviertel Jahr auch noch Cortison nehmen. Das kostete mich wieder etliche Kilos mehr und den Rest gab mir dann die Kündigung von meiner alten Firma. Ich verfiel in Frustfresserei und nahm nochmals zu. Inzwischen konnte ich mich nur mehr schlecht im Spiegel angucken, das war nicht mehr ich die da rausguckte, das war eine fette unförmige Fremde die mich ansah. Ich konnte dann eine Umschulung machen und fand auch wieder Arbeit aber mein Gewicht hatte ich nicht mehr unter Kontrolle. Ich bekam dann in der Nacht immer so Panikattacken und es wurde eine Schlafapnoe festgestellt. Mein Blutdruck stieg gegen 200 und ich musste Tabletten nehmen. Dann versuchte ich noch einmal mit ärztlicher Hilfe abzunehmen aber wieder ein Fehlschlag. Ich suchte dann um eine Kur an weil mir natürlich auch Rücken und Hüften Probleme machten. Die Ärztin auf der Krankenkassa sah mich an und sagte: "Sie sollten vielleicht abnehmen!" ich lachte und sagte, was glauben sie was
ich schon alles versucht habe.
Wir plauderten und ich erzählte ihr meine Geschichte und sie sagte darauf: "Sie gehen operieren ich bewillige Ihnen die Op!" Tja und ich ging nach Hause und erzählte das alles meiner Familie und meine Tochter war sofort auch Feuer und Flamme weil sie ja schon lang gemerkt hatte wie ich unter der Situation litt. Für mich selbst war das der Stoß den ich brauchte um endlich was zu unternehmen. Innerlich war ich schon lange für eine Op bereit aber nur zu feig den ersten Schritt zu tun. Ich schaute dann sofort im Internet nach und war in der darauf folgenden Woche schon zum Erstgespräch im AKH. Was ich erwähnen muss ist das ich sicher schon ein Jahr bevor
ich zum Erstgespräch ging, unseren Verein im
Internet durch meine Schwester entdeckte.
Ich las mich durch sämtliche Erfahrungsberichte und studierte sämtliche Op Methoden. Was vielleicht noch zu erwähnen wäre ich war zu diesem Zeitpunkt schon 51 und operiert wurde ich mit knapp 52. Ich erwähne das deshalb weil ich sicher eine der ältesten
operierten in diesem Forum bin. Sobald mein Entschluss zur Op gefallen war registrierte ich mich fürs Forum und besuchte dann auch schon vor der Op eine Shg des Vereins. Es war eine große Hilfe für mich mit gleichgesinnten und ebenfalls dicken Leuten unbefangen über das Thema reden zu
können. Auch die Unterhaltungen mit schon
Operierten halfen mir sehr.
Teil 2 Der Entschluss Ich war also fest entschlossen mich operieren zu lassen und saß im AKH im Wartesaal der Adipositasambulanz. Es waren etliche andere auch da denen man ansah, dass sie aus demselben Grund da waren wie ich, was mich beruhigte. Irgendwann rief man auch mich auf und ich ging mit Herzklopfen in das Behandlungszimmer. Ich musste auf die Waage und die sagte 135 kg bei 161 cm Körpergröße. Mich traf fast der Schlag. Dass es so viel sein würde mit dem hatte ich nicht gerechnet. Aber das bestärkte nur meinen Entschluss. Die Ärztin war sehr nett und ich bekam einen Laufzettel mit was ich alles machen müsste vor der Op und ich machte in
Folge eine Abkürzung und ging in die
Privatordination von Dr. Prager. Das AKH sah
mich dann erst wieder beim Einrücken vor der Op. Das Erstgespräch war Anfang September und den Op Termin hatte ich dann am 22. Mai des darauf folgenden Jahres. Momentan kam es mir lang vor aber die Zeit war schon gut für die mentale Vorbereitung. Ich denke es ist gut wenn es nicht allzu schnell geht mit dem
OP Termin.
Teil 3 Die OP Ich denke ich brauche den genauen Op Bericht hier nicht wiederholen er steht schon im Forum bei den Op Berichten, aber die Op war nicht ganz einfach und ich brauchte eine Weile um mich zu fangen. Nach zwei Monaten ging ich wieder arbeiten und war total
euphorisch weil die Kilos purzelten. Genau drei Monate nach der Op dann ein einschneidendes Erlebnis für mich. Ich hatte einen Darmdurchbruch, musste Notoperiert werden und wäre fast gestorben. Auch dieser Bericht steht bei den Op Berichten. Dieses Mal brauchte ich vier Monate um mich zu fangen. Ich erzähle diese weil viele Leute, wie ich finde, relativ blauäugig an diese
Op herangehen und nachher alles bereuen und
unglücklich sind. Ich für mich würde mich jederzeit wieder operieren lassen. Niemals hätte ich es selbst geschafft so viel Gewicht zu verlieren. Ich bin zwar nicht auf mein Wunschgewicht gekommen, ich habe jetzt 88 kg, aber ich kann damit leben und bin glücklich. Mein Chirurg meinte das das auch mit meinem Alter zusammen hängen könnte weil ich bei der Op schon über 50 war und da in diesem Alter der Stoffwechsel nicht mehr so arbeitet wie bei einem jungen Menschen. Ich bin von Größe 52 bis 54 auf Größe 44 geschrumpft. Ich kann
normales Gewand tragen und nicht mehr nur Zelte.
Teil 4 Wiederherstellung Soweit so gut. Ich hatte 45 kg abgenommen und leider sah man das meiner Haut auch an. Nach eingehender Überlegung ging ich dann zu der plastischen Chirurgin meins Vertrauens und ließ mich beraten was man machen könnte. Wir kamen zu dem Entschluss eine
Brustverkleinerung zu machen und eine
Bauchdeckenstraffung mit Ankerschnitt. Ich bekam einen Brief von ihr und marschierte damit zu meiner Krankenkassa. Mit ach und weh bekam ich die Bewilligung für beide
Op`s. Die Brust-op erfolgte im Februar des heurigen Jahres. Es wurde auf jeder Seite ein kg weggeschnitten. Es verheilte alles sehr schön und ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Busen. Im September wurde dann mein Bauch gemacht und ist auch schön geworden. Diese Mal waren es sogar 3,6 kg die weg geschnitten
wurden.
Ich bin also sozusagen rund erneuert und fühl
mich wohl. Jetzt muss ich nur noch aufpassen nicht wieder zuzunehmen. Das ist nämlich schon ein Punkt den man auch erwähnen muss. Die Magen-op ist nur eine Krücke es besteht nach einer gewissen Zeit die Gefahr das man wieder zunimmt. Man muss schon sehr
aufpassen und sollte auch regelmäßig Sport
machen. Ich gehöre aber leider zu den Faulen.
Ich hoffe das ich mein Gewicht halten kann und
meine Konfektionsgröße.
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| Bericht: Micky Maus - Sleeve (Schlauchmagen) |
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Sleeve Resection 28.2.2006 in der Rudolfstiftung operiert von Doc Kriwanek. 1. Tag Aufnahme auf die Station am 27.2. um ca. 11.00 Uhr nochmaliges Gespräch mit der Internistin und das normale Aufnahmeritual dann warten. 2. Tag 6 Uhr aufstehen duschen gehen op, Vorbereitung die kleine Wustigkeitstablette, das super Nachthemd, Füße bandagiert und ab in den Op. Dort wurde ich so gute 15 x von allen möglichen Schwestern nach meinem Namen und Geburtstag gefragt. Narkose und los ging's. Von der Narkose erwacht, ging es mir sehr gut - kam auch sehr rasch wieder ins zimmer. So ca. 2 stunden im Aufwachraum im Zimmer warteten schon mein Mann und meine Töchter. Dann als die gegangen waren, verschlief ich den restlichen Nachmittag. 3. Tag bei der Visite Katheder raus und ich durfte aufstehen und bekam etwas zu trinken. Natürlich Tee - ab da ging es mir noch besser, denn ich halte es nicht lange im Bett aus. Ich ging sehr viel herum und trank so viel ich konnte ca 1l bis um 15 Uhr dann nochmals Visite, da bekam ich auch dann die Nadel entfernt. 4. Tag mein erstes Essen: haferschleimsuppe, Joghurt und 2 stück Weißbrot. Ich aß das Innere von einem Stück Brot und 3 Kaffeelöfferl Joghurt. Doc. Schermann schaute mir zu und fragte wie es mir ginge. Es ging mir ausgezeichnet und das sagte ich ihm auch. Er verschwand, doch eine Viertelstunde später die selbe Frage von ihm auch die selbe Antwort von mir. Da sagte er wenn ich wolle, dürfte ich nach der Visite nach hause gehen. Viel Freude und sofort zum Telefon gegriffen um meinem Mann zu verständigen, dass er mich abholen kann. 5. Tag schon zu hause. Mit dem Essen kein Problem. Aß den ganzen Tag verteilt ein großes Hippglas mit Früchten und trank eigentlich mehr. So ging es 3 Tage weiter, dann aß ich Suppe und Kartoffelpüree. Am ca. 10. Tag habe ich ein ganzes, weichgekochtes Schweinsgulasch gegessen und so tastete ich immer an mehr Speisen heran. 1 ½ Monate später aß ich schon wieder fast alles - nur halt sehr wenig davon. Mein Ausgangsgewicht waren 170 kg . 4 Monate später hatte ich 120 kg, dann war es vorbei. Doch das erschreckte mich nicht, da es ja von Anfang an geplant war, eine 2 Schritt-Op zu machen. Zu Neujahr um 12.00 Uhr hatte ich einen Termin bei Doc Kriwanek und da bekam ich dann für die Bypass -Op meinen erneuten OP-Termin. Das war dann der 19.2.2007, aber das ist eine andere Geschichte. |
| Bericht: Birgit - Sleeve auf Bypass (Umbau-OP) |
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Der ursprüngliche Termin vom Faschingsdienstag
hat sich um eine gute Woche auf den 5. März 09
verschoben, da einer der assistierenden
Chirurgen auf Urlaub war.
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Diesen Bericht hab ich vor bald zwei Jahren
verfasst.
Heute ist die Erinnerung an die Schmerzen von
damals längst verblasst. Ich wiege zurzeit 81
Kilos, also hab mit Sleeve und Bypass bis dato
71 Kilos abgenommen (Ausgangsgewicht waren 152
Kilos).
Ich werde mit den WiederherstellungsOPs im
Frühling 2011 beginnen. Zuerst werden die Venen
im linken Bein gemacht, danach erfolgt der
Bodylift im Herbst auf der plastischen Chirurgie
in Graz. Ich hoffe, bis dahin auf 75 Kilos
runterzukommen- damit hätte ich mich dann
halbiert. Die Oberarme folgen dann im Winter und
die Oberschenkel gehen sich hoffentlich auch
aus. Meine Bewilligung durch die GKK stellt laut
Chirurgen kein Problem dar, da sich bei dieser
großen Abnahme die Haut nicht selbst rückbilden
kann.
Die Entscheidung zum Bypass war eine der
wichtigsten meines Lebens. Mir geht es sehr gut,
aber ich weiß auch, dass ich viel Glück hatte.
Heute würde ich sagen, dass ich ein normales
Essverhalten habe. Ich kann bis auf wenige
Ausnahmen alles zu mir nehmen, die Portionen
sind nur unwesentlich größer als am Anfang.
Ich bin endlich in meinem richtigen Leben
angekommen! |
| Bericht: TheBigOne - Sleeve (Schlauchmagen) |
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Am Sonntag den 03.01
so gegen halb 10 traf ich mich mit Prof.
Mittermaier im
LKH Innsbruck, er sagte
mir noch wie alles ablaufen soll, dass ich
morgen Samstag so gegen 11 Uhr drankomme und ich
hab ihm noch die Einverständniserklärung
unterschrieben, danach bin ich weiter in die
Privatklinik Hochrum (ein Vorort von Innsbruck)
wo der Eingriff stattfindet.
Kurz nach 10 komme ich dort an und werde auch
gleich sehr freundlich aufgenommen, nach ein
paar Formalitäten kann ich in den 2. Stock
fahren wo eine Schwester schon auf mich wartet
und mich auf mein Zimmer bringt.
Der restliche Tag verläuft ziemlich ruhig, bis
auf ein paar Arzte und Schwestern die zu mir ins
Zimmer kommen und alle möglichen Fragen stellen.
Zu essen bekomme ich nur noch eine klare Suppe
und ab 24 Uhr soll ich auch nix mehr trinken
Am Montag den 04.01
werd ich in meinem Zweibettzimmer das ich noch
alleine habe in Ruhe gelassen, ich gehe so gegen
9 gemütlich duschen und dös in meinem Bett noch
etwas, eine Schwester kommt und meint dass es
doch eher dreiviertel 12 wird und sie hat das
sexy Kleidchen und die Strümpfe für mich dabei.
Um halb kurz vor 12 kommen eine Schwester und
ein Pfleger rein und meinen dass es jetzt los
geht, ich soll in mein Kleidchen schlüpfen und
sie ziehen mir die Strümpfe an und dann bin ich
auch schon am Weg in den OP Bereich.
Mir kommt’s da im Keller ziemlich kalt vor, ich
werde mit meinem Bett in die OP Schleuse
gebracht, ich rutsche auf das Förderband und
dann auf das schmale OP Tischchen.
Der Anästhesist
stellt mir noch einige Fragen, wie mein Name
ist, was gemacht werden soll und dann meint er
es kann auch schon los gehen,
der Prof.
Mittermair kommt noch kurz zu mir und wünscht
mir alles Gute, ich sage "gutes Gelingen" zu ihm
gg, er meint ich soll mir keine Sorgen machen
und es wird alles gut gehen.
Meine Arme werden
fixiert und ich bekomme einen Zugang gelegt, ich
nehme noch ein paar Züge Sauerstoff und sehe nur
den Anästhesisten wie er seinem Kollegen zunickt
und schon bin ich weg!!
Die OP verläuft relativ schwierig, wie mir der
Prof. nachher erzählt, da sich die Milz
anscheinend durch einen Zwerchfellbruch
hochgeschoben hat und laut den Worten des Prof.
mit dem Magen verklebt gewesen ist, naja und so
dauerte die OP anstatt der geplanten 2 Stunden
jetzt also 4 Stunden.
Ich wache so gegen 17 Uhr auf und gegen 18 Uhr
bin ich wieder in meinem Zimmer, ich habe keine
Schmerzen und bekomme immer wieder Infusionen
angehängt, die Nacht schlafe ich trotzdem nicht
sehr viel, da ich mich nicht wirklich viel
bewegen kann und ich inzwischen einen
Zimmerkollegen bekommen hab und der ziemlich
schnarcht.
Am Dienstag den 05.01
wird Blutdruck und Temperatur gemessen, mein
Katheder wird entleer und da ist alles total
grün (das kommt anscheinend von der Flüssigkeit
mit der während der OP bereits geprüft wird o
alles dicht ist).
Danach stehe ich schon kurz auf und überzeuge
die etwas skeptische Schwester dass ich schon
ein paar Schritte machen kann. Um 8.15 werde ich
in einem Rollstuhl zum Schluckröntgen gebracht,
alles dicht!!!!
Sehr erleichteert werd ich
wieder aufs Zimmer gebracht und döse etwas
dahin, mir wird schon recht bald der Katheder
entfernt und dann bekomm ich Besuch von meiner
Schwester mit Kind und Schwager, ach ja jetzt
darf ich auch langsam etwas Tee trinken.
Naja was soll ich sagen, es geht mir schon
wieder deutlich besser und am späteren
Nachmittag kommt nochmal der Prof. vorbei und
erklärt mir genau wieso es doch schwieriger wahr
als angenommen, ich mir aber keine Sorgen machen
brauche und alles bestens gelaufene ist, er
entfernt mir noch die Pflaster und die lästige
Drainage. Er meint dass wir uns erst Donnerstag
wieder sehen und ich bis dahin nur klare Suppe
und Tee oder Wasser bekomme.
Heute Mittwoch den 06.01
geht es mir schon sehr gut, ich hab schon die
ersten Runden durch das KH gedreht, ich bekomme
zwar wirklich noch immer nur Suppe und Tee aber
aus welchen Gründen auch immer verspüre ich noch
immer nicht wirklich Hunger (hab ja immerhin
schon seit Samstag am Abend nichts mehr
gegessen).
Mario
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| Bericht: Cosma - Bypass OP |
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4.3. 2007
Um 14h sollte ich in der chirurgischen Ambulanz
sein. Dort war ich bereits um 13:30h und auch noch zwischen 16:30
und 16h bis endlich mein Name aufgerufen wurde
*g* Da ich ja überhaupt nicht nervös war, war
diese Zeit auch fast nicht unerträglich
5.3.2007
Die Nacht war leider
Horror. Eine der etwas älteren Damen, war etwas
verwirrt und läutete ca. 15 Mal die Schwester,
Licht an Licht aus etc. Kurz vor 6h wurde ich
geweckt und ging gleich duschen, rotes Banderl
um die Hand, nettes Nachthemd und Strümpfe
Am frühen Nachmittag wachte ich dann auf und
spürte diese Massage Umschläge auf meinen
Beinen, die waren irgendwie sehr angenehm und
eine Beatmungsmaske. Die Schwester meinte ich
soll brav atmen, doch immer wenn ich kurz
wegdöste, kam ein Piepsen aus dem Gerät. Naja
ca. nach 1h wurde das besser, ich fühlte mich
keines Wegs übel und wollte schon aufs Zimmer.
Na gut sagte die Schwester, aber die Maske
sollte ich mit rauf nehmen. Na das war ein Deal
*g* Am Zimmer hab ich dann schon einigen Leuten
Bescheid gesagt, dass es mir gut geht und die
Schmerzinfusion war auch prima *gg*.
6.3.2007
Die ältere Dame wurde
heute Nacht aus dem Zimmer verschoben und somit
konnte ich gut schlafen. Einmal in der Nacht
kurz die Schwester nach ner neuen
Schmerzinfusion gebeten, die ich auch gleich
bekam. Ahhh und diese Zitronenstäbchen.
Schmecken wie Fizzers, sehr lecker, habe ca.
10-15 genommen :> In der Nacht spürte ich ein
wenig wie der Magen grummelte und war aber
eigentlich froh, dass er aufgewacht ist. In der
früh, die Meldung: Ab zum Schluckröntgen! Ein
bisserl Angst hatte ich schon, wie das jetzt mit
dem Trinken sein wird - was ich spüre bzw wie
ich es vertrage. Unten angekommen musste ich
aufstehen, uff da war mir ja glatt etwas
schwindelig ^^ Musste dann einen Schluck machen
und noch einen und mir wurde immer schwindliger.
Habe das dann gesagt und da stand mir auch schon
der Kaltschweiß auf der Stirn und man meinte: Ab
ins Bett, Sie sind dicht - hurra
Den Rest gibt‘s
zusammenfassend, sonst wird alles zu lang
Bekam dann am DO mittags
und abends mein Püree, Suppe und Apfelkompott
und hab alles gut vertragen (von überall ein
paar Bissen). Leider hatte ich zeitweise Fieber
und so durfte ich erst am FR nach Hause gehen.
Am letzten Tag in der Früh bekam ich dann schon
Weißbrot, welches ich in den Tee tunkte und auch
mit Genuss aß. (Die Haferschleimsuppe hab ich
wieder retourniert
Habe 4
Schnitte bekommen mit durchschnittlich 5
Klammern +/- 2 *g* Die Drainage wurde mir erst
am FR gezogen (keiner wusste so genau, warum so
spät), tat aber nicht mal annähernd weh.
Wer es
bis hier her geschafft hat, danke fürs Lesen *g*
und für all eure Infos, Unterstützung. Danke an
Doc Kriwanek und sein Team und an alle
Schwestern/Pfleger, die immer sehr, sehr nett
und hilfsbereit waren. (Außer die böse
Thrombosespritze, die brannte manchmal *g*)
Hab sogar schon Kaffee
getrunken - ok ca. 1/8l auf 3 Stunden *g*, ein
ganzes Hipp-Glas (auf 2 Mahlzeiten) und etwas
Mus. Saft etc alles was ich bis jetzt zu mir
genommen habe, hat noch keine Schwierigkeiten
gemacht. Irgendwie lief alles wie im Bilderbuch,
bin sehr froh darüber
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| Bericht: Cosma - Bodylift (1. Teil) |
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Wann: 19. 6. 2008
Am 18.6.08 bin ich
vormittags eingerückt. Julchen und Saubi hatten
Kontrolle und somit war ich dort den ganzen Tag
in guten Händen *g* Es wurde noch etwas Blut
abgezapft und das war‘s schon
Am nächsten Tag noch mal
kurz geduscht, in die netten Strümpfe
reingequetscht und dann noch die Tablette
geschluckt. Zu 10 % hatte ich Angst vor der OP
und zu 90 % war ich überglücklich, dass ich die
arge Bauchschürze endlich wegbekam
Ein Arzt meinte dann, er spritzt mir was, dann
geht‘s mir gleich besser - gesagt, getan -
innerhalb von Sekunden bekam ich einen
Lachkrampf im OP und hatte vor lauter Spaß
Tränen in den Augen (oh man was für ein geiles
Mittel *gg*) und dann schwarz vor den Augen.
Die OP ist wirklich super
verlaufen, geplant waren 6 Stunden, gedauert hat
sie nur 4. Ich habe keine Blutkonserven bei der
OP gebraucht, danach waren meine Blutwerte nicht
so gut, aber mir gings immer besser. Zum "Aufpeppeln"
haben die Ärzte und die Diätassistentin es gut
gemeint und mir immer 2 Nachspeisen zum
Mittagessen gegeben und zum Frühstück
zusätzliche Brotscheiben, Joghurt und Rote Beete
Saft für die Blutbildung. Ich glaube, sie haben
vergessen, dass ich einen Bypass habe *gg*
Verhungert wär ich sicher nicht
Ich habe mich entschieden, den Bodylift auf 2
OPs aufzuteilen. Jetzt bekam ich den
Rundum-Schnitt, wo Bauch, Hüfte & Po gemacht
wurden und im Oktober die Innenschenkel.
Wundschmerzen hatte ich so gut wie keine,
lediglich starke Kreuzschmerzen, da man nicht
gerade liegen darf und auch nicht sitzen. Ich
hatte es mir aber ehrlich gesagt viel schlimmer
vorgestellt und bin sehr froh, dass es so gut
verlaufen ist.
Gleich nach der OP im Aufwachraum hab ich unter
die Decke geguckt und auch wenn ich die
Bauchbinde drauf hatte, war es ein super Gefühl
direkt kerzengerade runterblicken zu können *g*
Seit
ein paar Tagen darf ich auch schon duschen und
es ist einfach herrlich nicht die hängende
Bauchschürze in die Höhe heben zu müssen, um
dort zu waschen.
Habe 10
Tage im KH verbracht und werde am 4. 8. 2008
wieder arbeiten gehen. Die Wunden sind so gut
wie verheilt und werden nun brav eingecremt. Die
Miederhose muss ich 6 Wochen Tag u. Nacht tragen
(also bald geschafft), danach nur mehr 6 Wochen
in der Nacht :-)
Kurz zum Krankenhaus: das ganze Personal ist
wirklich zu empfehlen, sie sind alle sehr nett
und helfen sofort und immer ohne meckern. Man
kann an einem Menüplan aussuchen (aus 3 versch.
Menüs), was man die Woche essen möchte und auch
das Frühstück auswählen. Einziges Manko: der TV
kostet 3 €/Tag - fand ich persönlich ein bissal
übertrieben *g*
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| Bericht: CHILLkroete - Band auf Bypass |
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2 Tage vor meiner großen Magenbypassoperation,
am 8 September 2008, rief ich noch einmal an
wann ich genau im AKH auf der Leistellen sein
sollte. |
| Bericht: lisi - Bypass OP |
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Hallo @all!!! |
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